Elisabeth Striffeler Elisabeth Striffeler

Themen

Ich engagiere mich für…

Ältere Mitarbeitende

Älteren Mitarbeitenden wird gekündigt, weil sie angeblich zu langsam und zu teuer sind. Dass auch ältere Mitarbeitende effizient arbeiten und mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung Jüngere unterstützen können, hat die Wissenschaft längst bewiesen. Ältere Mitarbeitende benötigen zum Erhalt ihrer Leistungsfähigkeit andere Erholungsphasen als Junge. Bei dem drohenden Fachkräftemangel können wir es uns nicht leisten, das Potential der gut ausgebildeten älteren Fachkräfte nicht zu nutzen.

Die Thematik älterer Mitarbeitender war auch Thema meiner 1.Augustrede in Kleindietwil. Eine Zusammenfassung meines Redetextes finden Sie hier.

Verkehr

Auch in meiner Wohngemeinde Münsingen nimmt der Autoverkehr während Spitzenzeiten zu. Während 3-4 Stunden pro Tag sind die Strassen überlastet. Ob in Burgdorf oder Münsingen sind viele Verkehrsteilnehmer der Meinung, dass eine Entlastungsstrasse die Lösung dieser Probleme sei. Dadurch wird Kulturland geopfert und Quartiere werden mit Mehrverkehr belastet. Anstatt noch mehr Land und Geld in Strassen zu investieren muss ein Umdenken stattfinden. Ein möglicher Lösungsansatz wäre der Ausbau des Langsamverkehrs, wie dies in Köniz erfolgreich umgesetzt wurde.

Gleichzeitig ist es mir ein grosses Anliegen, dass Kinder auf dem Schulweg sicher unterwegs sind. Wir müssen die Sicherheit in den Quartieren so gewährleisten, dass Kinder zu Fuss zur Schule gehen können und der Fahrdienst durch die Eltern unnötig wird. Mit Tempo 30 auf den Quartierstrassen wird die Sicherheit auf dem Schulweg erwiesenermassen erhöht.

Gute Lebensqualität im Alter

Die demografische Prognose zeigt, dass der Anteil alter und sehr alter Menschen in der Bevölkerung stark zunehmen wird. Diese Personengruppe wird immer mehr auf Unterstützung angewiesen sein. Im Kanton Bern gilt der alterspolitische Grundsatz „ambulant vor stationär“. Aus diesen Gründen ist es kurzsichtig, Subventionen an die Spitex zu kürzen und dadurch die gute ambulante Betreuung zu gefährden. Mit der SP Fraktion setze ich mich im Grossen Rat dafür ein, dass auch in Zukunft alte Menschen ihren Alltag in Würde und selbstbestimmend gestalten können.

Pflegende Angehörige

Es wird für unsere Gesellschaft in den nächsten Jahren eine grosse Herausforderung sein, die Betreuung von alten und kranken Menschen zu bewältigen.
Der Mangel an Pflegefachpersonen ist kaum zu beheben. Pflegende Angehörige müssen so unterstützt werden, dass sie ihre Aufgabe möglichst lange erbringen können, ohne selber krank zu werden. Aus diesem Grund absolvierte ich an der Berner Fachhochschule, Institut Alter, den Weiterbildungsstudiengang MAS Gerontologie. Diesen habe ich mit der Masterarbeit (Titel: Zukunftsorientierte Strukturen für Spitexmitarbeitende im Umgang mit pflegenden Angehörigen) im Juni 2014 abgeschlossen.
Arbeitgeber müssen dahingehend sensibilisiert werden, dass sie nicht nur Eltern von kleinen Kindern, sondern auch Kinder von alten Eltern angestellt haben. Das bedeutet, es braucht nicht nur Tagesstrukturen für Kinder sondern auch für betreuungsbedürftige alte Eltern. Dazu sind Seminare für berufstätige betreuende Angehörige geplant und im Aufbau.

Schulsozialarbeit als Integrationshilfe

Zur Entlastung von Eltern und Lehrpersonen habe ich 2007 die Schulsozialarbeit in Münsingen aufgebaut. Zusammen mit der Jugendfachstelle wurden und werden persönliche und soziale Probleme der Jugendlichen unter Einbezug der Lehrpersonen frühzeitig angegangen. Dieses Vorgehen soll sicherstellen, dass möglichst viele eine Chance haben, eine Berufsausbildung abzuschliessen.